2004: Räumliche Erweiterung und Leistungsauftrag

Im Mai 2004 können die Reformierten Medien im gleichen Haus an der Badenerstrasse die frei werdenden Räume der ehemaligen CVB-Druckerei übernehmen. Bereits nach vier Monaten ziehen Datenpark und der neu unter dem Namen Medienpark auftretende Produktionsbereich in die umgebaute Druckerei. Im offenen Büro-Atelier entsteht so ein multimedial ausgerichtetes Dienstleistungs- und Produktionszentrum. Beide Sparten – Internet/Datenpark und Medienpark – wachsen in den Folgejahren markant. Besonders Medienpark legt zu, und zwar am stärksten im ausserkirchlichen Markt, wo die Jahresumsätze dreimal hintereinander mehr als verdoppelt werden.

Nach breit angelegter Vernehmlassung bei den Deutschschweizer Kirchen heissen die Delegierten an einer ausserordentlichen Generalversammlung im November 2004 den Leistungsauftrag der Reformierten Medien für die Jahre 2005 bis 2008 gut. Dieser Auftrag definiert erstmals die vom Unternehmen zu erbringenden Leistungen und differenziert sie hinsichtlich der Art ihrer Finanzierung. In der Folge richtet das Unternehmen die internen Aufträge für die einzelnen Projektbereiche am übergeordneten Leistungsauftrag aus. Im Oktober 2005 setzt der Vorstand die neu bearbeiteten Bereichsaufträge in Kraft.

Im Jahr 2003 startet in der Nordwestschweiz eine später in der ganzen Schweiz laufende mehrjährige Werbekampagne für das Theologiestudium. Auftraggeber sind die Reformierten Kirchen der Deutschschweiz und die Theologischen Fakultäten von Basel, Bern und Zürich. Die Westschweizer Kirchen übernehmen von den Reformierten Medien Konzept und Gestaltung und führen ebenfalls eine Aktion durch.

Die Generalversammlung 2008 setzt für die mittelfristige Planung die Zeichen auf Kontinuität, indem sie mit Leistungsauftrag und Finanzplan für die Jahre 2009 bis 2013 die laufende Entwicklung des Unternehmens fortschreibt. Die Reformierten Medien sollen in dieser Periode jährliche Beitragsreduktionen von drei Prozent mit weiteren Steigerungen der Eigenwirtschaftlichkeit auffangen und bei den Leistungen keine Abstriche machen. Zum neuen Präsidenten wählt die GV den Luzerner Synodalratspräsidenten Pfarrer David A. Weiss.