2002: Projektorganisation

Im Jahr 2002 wird binnen weniger Monate eine grundlegende Umstrukturierung des Unternehmens ausgearbeitet und umgesetzt. Sie definiert in sich geschlossene Arbeitseinheiten als «Projekte» mit eigenem Auftrag und Budget. Vollkostenrechnung und Arbeitszeiterfassung schaffen wirtschaftliche Transparenz. Die internen Aufträge unterscheiden zwischen Projekten mit Marktpotenzial und solchen, die nicht marktgängig und daher aus kirchlichen Beiträgen zu finanzieren sind. Der Eigenwirtschaftlichkeitsgrad des Unternehmens bewegt sich um 50 Prozent und kann dank Produktivitätsfortschritten und wachsendem Umfang verkaufter Leistungen laufend erhöht werden.

Wiederum im ökumenischen Verbund bauen die kirchlichen Mediendienste 2003 eine eigene Internet-Infrastruktur auf. Mit Datenpark können sie den Kirchen seither massgeschneiderte und kostengünstige Angebote für Webhosting, E-Mail, Applikationsentwicklung und Webdesign anbieten. Die Einheit bringt schon in ihrem zweiten Jahr Gewinn.